Vitamin-D-Mangel häufig bei Autismus

Autismus ist inzwischen eine nicht mehr allzu seltene Erscheinung. Sie wird als neurologische Entwicklungsstörung bezeichnet und kann von unterschiedlichen Faktoren oder einer ganz individuellen Kombination dieser Faktoren verursacht werden.

Einige mögliche Autismus-Ursachen haben wir bereits besprochen:

Autismus durch Weizen?

Impfschaden durch Grippe-Impfung

Autismus durch Paracetamol in der Schwangerschaft

Autismus durch Pestizidrückstände in der Nahrung (unter "Immer mehr autistische Kinder durch Glyphosat?")

Da Vitamin D massgeblich an der Entwicklung des Gehirns beteiligt ist, gehört ein Vitamin-D-Mangel ebenfalls zu den wichtigsten möglichen Autismus-Ursachen.

So weiss man beispielsweise, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel zu einem vergrösserten Gehirn, einer veränderten Gehirnform und erweiterten Hirnkammern führen kann.

Alle diese Gegebenheiten können jedoch – inklusive eines niedrigen Vitamin-D-Spiegels – auch bei Patienten mit Autismus beobachtet werden.

Höhere Vitamin-D-Spiegel können indessen das Autismus-Risiko eindeutig mindern.

Dies zeigt ein ganz aktueller im Fachmagazin Pediatrics veröffentlichter Fall eines knapp dreijährigen autistischen Jungen, der an der First Hospital of Jilin University in Changchun, China in Behandlung war.