Zahl der Asthmafälle steigt rasant

Asthma ist eine chronische Lungenerkrankung, die sich in Form von entzündeten und verengten Atemwegen zeigt.

Die Einnahme starker Medikamente wie Cortison kann in einigen Fällen zwar eine Linderung verschaffen und die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen. Diese Medikamente können aber starke Nebenwirkungen haben und helfen längst nicht allen Betroffenen.

Aus schulmedizinischer Sicht ist eine Heilung von Asthma aktuell nicht möglich, obwohl die Krankheit als gut erforscht gilt. So ist beispielsweise bekannt, dass eine Asthmaerkrankung mit dem Zustand des Darms und damit mit dem Immunsystem sowie mit der Ernährung in engem Zusammenhang steht.

Vitamin-D beugt Asthmasymptomen vor

Auch wenn Vitamin-C als der Booster für das Immunsystem schlechthin gilt, wenden Wissenschaftler sich in letzter Zeit immer häufiger dem Vitamin-D zu. Sein enormer Einfluss auf das Immunsystem rückte Vitamin-D auch in den Fokus eines israelischen Forscherteams.

Dr. Ronit Confino-Cohen und ihre Kollegen von der Tel Aviv University wollten herausfinden, ob der Vitamin-D-Spiegel im Körper mit einer Asthmaerkrankung zu tun haben könnte.

Zu diesem Zweck werteten sie die Daten von 21.000 israelischen Asthmatikern aus. Es handelte sich um eine erstmalige Asthma/Vitamin-D-Studie mit Teilnehmern im jungen Erwachsenenalter.

Dies ermöglichte den Forschern besonders präzise Untersuchungsergebnisse. Ältere Teilnehmer leiden nämlich häufig noch an anderen Erkrankungen, die die Studienergebnisse verfälschen können.

So kam es in der Vergangenheit zu widersprüchlichen Forschungsergebnissen, was den Einfluss von Vitamin-D auf Asthmasymptome betraf.